03.03.03
dunkel, relativ (UR: gelände / areas)
Notieren: Ocean is dark at night. Getan. Kein Resultat. Der Ozean bleibt grau, blau, hinten lila fast, mit Streifen weiß wie Schaum, noch weißer als der Sand am Strand. Kurios. Jetzt ist es Nacht. Man will uns täuschen, suggerieren, achtung: Dunkelheit. Ein Ablenkungsmanöver, Programmierversuch, zu glauben, was geschrieben steht und nicht den eigenen Augen. Ein Komplott, das ganze Drumherum, das Poolbild unten (nacktes Fleisch), die Webcam links (Automobile), die dicken Titel ("Royal", “futuristic”, "new", “historic”, "Ultra hip"). Der Ozean jedoch – wenn es der Ozean ist! ...
Abgleich mit der Zentralen Datenbank (http://homepage.ruhr-uni-bochum.de /oliver.eichholz/uni/ ozean/ostroemung.html), Ozeanische Strömungen:
Ursache für die ozeanischen Strömungen ist die Sonneneinstrahlung. Diese hat zwei Auswirkungen:
* durch die unterschiedliche Wärmeverteilung entstehen Winde, die das Oberflächenwasser in Bewegung setzen und für windbedingte Strömungen sorgen.
* Evaporation und Gefriervorgänge sorgen für Dichteschwankungen. Das Wasser will sich im Schwerefeld der Erde der Dichte wieder anpassen und es entstehen dadurch Ausgleichsbewegungen in Form von Strömungen.
Indiz: Ursächlichkeit von Ozean und Sonne=Licht. Einen dunklen Ozean gibt es also demnach nicht. Auch nicht bei Nacht, nur windbedingte Strömung, Dichteschwankungen, Ausgleichsbewegung, Schwerefeld der Erde, ach ja.
Ozean erscheint daher authentisch. Zu beobachten sind dergleichen Wellenbewegungen und Schwankungen (der Wasserfarbe sowie von Palmen). Typisch auch vereinzelte Menschen, sitzen davor, schauen hinaus bzw. hinein. Manche von ihnen gehen entlang, manche paarweise, genau an der Kante, wo die Erdschwere endet, das Ozeanische beginnt. Von wegen Dunkelheit. Und wenn schon, warum nur bei Nacht?
Vermerk: Meer sehen, Wiederkommen bei Sonnenuntergang.
Quelle: Hotel Edison, Best viewed: 0 am - 12pm.
posted by savadee @ 00:56:56
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